In God we trust – Patrick Hahn
Aktuelle Situation
Angeblich befinden wir uns derzeit in einem sehr guten und nachhaltigen Aufschwung. Dies wird uns zumindest derzeit von den Politikern so verkauft. Die Arbeitslosenzahlen sinken, die Unternehmenszahlen sehen gut aus, alle haben wir Arbeit, bei Unternehmen steigen die Profite, der Staat verringert seine Schulden und jeder hat eine bezahlbare Wohnung.
Dennoch passen die Aussagen nicht zu den aktuellen Bildern und Informationen die wir sehen. Anbei möchte ich Ihnen einzelne Stichpunkte aufzählen sowie kurz erläutern um Ihnen unter Umständen ein reales Bild zu vermitteln.
Ich möchte bei meinen Aussagen auch nicht die von mir bereits in der Vergangenheit gemachten Kommentare verzichten und Ihnen diese natürlich auch nennen.
Am 11. August 2009 habe ich den Artikel - Mega Crash? Veröffentlicht http://www.be24.at/blog/entry/626730/mega-crash/fullstory
In diesem Bericht gehe ich auf einige mögliche Gefahren ein welche den Investor oder die Gesellschaften in den nächsten 6 bis 12 Monaten nach Veröffentlichung treffen könnte. Einzelne Aussagen trafen ein, andere erwarten uns unter Umständen noch in den nächsten Monaten!
Am 11. Februar 2010 habe ich den Artikel - Warum wir die 3000 Punkte im DAX noch sehen werden veröffentlicht http://www.be24.at/blog/entry/635457/warum-wir-die-3000-punkte-im-dax-noch-sehen-werden
In diesem Bericht gehe ich auf die Subventionen von Seiten der Staaten und Regierungen ein und teile dem Leser mit, dass diese wohl nicht viel gebracht haben. Der Beweis ist nun, dass weitere Konjunkturprogramme folgen.
Nun möchte ich Ihnen weitere Punkte der aktuellen Situation vorstellen und einzelne Punkte nennen die zum Nachdenken anregen. Dabei möchte ich ganz klar sagen, dass ich grundsätzlich nicht alles negativ sehe und Ihnen hier nur einige Punkte neutral aufzeige, die mich etwas nachdenklich stimmen lassen und mich deshalb nicht so ganz an den Aufschwung glauben lassen.
Streiks:
Das Volk streikt wieder. Über Jahrzehnte hat das deutsche Volk seine Klappe gehalten und sich auch von Organisationen aber auch durch die Geschichte schnell der Stimme entzogen. Auf einmal geht das Volk nun auf die Straße,,, angefangen in Stuttgart wegen des Bahnhofs und in Hamburg wegen der zu hohen Mieten. Die Bundesregierung erkannte sofort die Gefahr und hat auch gleich darauf reagiert. Im Bundestag wurde deshalb sofort beschlossen, dass agieren gegen die Staatsgewalt in Zukunft härter bestraft wird. Anscheinend sieht die Regierung auf Deutschland eine Streikkultur zukommen und hat sich deshalb gleich richtig positioniert!
Lehren aus der Vergangenheit?
Der Crash 1929 war bisher der größte den wir kennen und an den sich vereinzelt noch einige erinnern können. Politiker und Notenbankpräsidenten versuchen nun aus diesem Crash lehren zu ziehen und die Fehler, die in der Vergangenheit oder damals gemacht wurden, zu vermeiden.
Man hat also berechnet, wie viel Kapital man der Wirtschaft zur Verfügung stellen muss, um eine Katastrophe zu vermeiden. Dieses Kapital hat man dann auch durch Interventionen, Zinssenkungen und Ausgabeprogrammen dem Markt zur Verfügung gestellt.
Was die Ökonomen jedoch nicht beachtet haben ist, dass 1929 noch keine Derivate genutzt wurden. Derivate haben den Vorteil oder eben auch den Nachteil, dass man mit sehr wenig Geld, sehr viel Geld bewegen kann. Will heißen, ich muss das investierte Kapital nicht mehr zu 100% hinterlegen, sondern es genügen zwischen 2 bis 5 %. Mit dem restlichen Geld, kann ich mich dann anderweitig vergnügen oder gleich noch eine weitere Position eröffnen.
Das Spiel funktioniert wie bei einem Schneeballsystem am Anfang hervorragend. Nutzen jedoch viele Anleger das Instrument, kann es bald zu einer Gegenreaktion (Platzen der Blase) kommen. Will heißen, so wie man den Markt vorher nach oben gehebelt hat, geht er nun nach unten. Somit könnte der nächste Crash gehebelt kommen.
Die Ökonomen haben den benötigten Kapitalbedarf meiner Meinung nach total unterschätzt und können den Märkten so viel Kapital, wie diese benötigen, gar nicht zur Verfügung stellen. Den Regierungen und auch Staatsbanken ist es zu verdanken, dass sich die Bürger auf Jahrzehnte hoffnungslos verschuldet haben. Hier kann und wird nur eine Währungsreform der Ausweg sein. Den Bürgern wird über Nacht eine neue Währung oder eine Umrechnung serviert – Anders können wir die Schulden nicht abbauen. Das ist unmöglich.
Fakten
Medien:
Wir sind Sklaven der Medien – Jedem ist sicherlich bewusst, dass Medien Stimmungen in einem Land erzeugen können. Eine Stimmung ist z.B. dem Publikum zu erklären, dass wir einen Wirtschaft Aufschwung haben. Mein ehemaliger Chef im Trading einer der größten Investment Banken weltweit hat einmal gesagt, wenn in der Bildzeitung steht, dass die Märkte boomen, dann sollte man verkaufen. Desweiteren sollte man, wenn ein Herdenverhalten deutlich wird, antizyklisch handeln.
Gewerbeimmobilien Leerständen bsp – Hamburg
Auch in Deutschland kann man bereits von einer Überhitzung des Immobilien Marktes ausgehen. In den letzten Jahren wurden extrem viele Gewerbeimmobilien erstellt und auf Wohnimmobilien verzichtet wegen der zu erwartenden Rendite.
Durch die niedrigen Zinsen der letzten Jahre wurde extrem viel Geld in den Immobilienmarkt investiert. Auch private Anleger nutzten den niedrigen Zins für das Eigenheim. Oft haben sich die Privatanleger auf bis zu 25 Jahre verschuldet. Leider können die Rückzahlungen oft nur gewährleistet werden, wenn der Schuldner auch einen Job hat und die Raten bedienen kann. Dadurch, dass jedoch immer mehr Menschen Ihren Job verlieren, können die Raten von den Familien nicht mehr gestemmt werden und die Banken versteigern das Objekt.
Meiner Meinung nach werden wir in den nächsten Jahren am Immobilienmarkt fallende Kurse sehen und extrem viele Verkäufe und Versteigerungen.
Investoren, welche in dieser Phase des fallenden Immobilienpreises Kapital haben werden natürlich von der Entwicklung profitieren und wahre Schnäppchen machen.
Unternehmenszahlen überraschen?
Unternehmen veröffentlichen sehr gute Unternehmenszahlen. Diese Zahlen wurden von Analysten oft auch positive erwarten und wenn nun diese Zahlen besser als erwartet ausfallen steigen die Märkte. Beispiel: BMW verzeichnet in Asien einen extremen Wachstum. Dennoch macht BMW vielleicht nur 2 bis 3 Prozent des Konzernumsatzes in Asien. Desweiteren nehmen wir an, dass aktuell in Asien 500 Fahrzeuge verkauft werden und im Jahr davor vielleicht nur 50 ist das natürlich für Asien ein extremes Wachstum jedoch vergleicht man die Zahlen mit dem Konzern, so fallen diese nicht so extrem ins Gewicht.
Würden wir die aktuellen Umsätze der meisten Unternehmen mit den Jahren 2006 vergleichen, steht ohne Diskussion fest, dass wir noch weit unter diesen Umsätzen liegen. Jedem Investor ist natürlich auch klar, dass nicht der Umsatz zählt sonder der Gewinn. Man sagt zwar, dass die KGV´s der Unternehmen noch tief bewertet sind, jedoch gehe ich nicht davon aus, dass diese in den nächsten Jahren extrem steigen werden.
Inflation – Kunden können nicht mehr kaufen als früher
Ein Grund warum ich glaube, dass wir die Umsätze der Vergangenheit nicht so schnell erreichen werden ist ganz einfach, dass die Menschen und auch die Unternehmen nicht mehr die Kaufkraft der Vergangenheit haben. Vielen ist es vielleicht nicht bewusst, aber der Euro hat uns die Hälfte unseres Gehaltes gekostet. Früher hat man für 2000 Mark mit Sicherheit mehr bekommen als heute für 2000 Euro. Ich gehe davon aus, dass wir derzeit eine Inflation von Jährlich ca. 10 Prozent haben. Dadurch, dass die Politik jedoch den Warenkorb, der die Inflation darstellen soll, nach Belieben abändert ist uns die Inflation nicht so extrem bewusst. Es gibt hunderte Beispiele der extremen Inflation – nehmen wir z.B. die Zigarettenschachtel: zu D-Mark Zeiten haben sie 4 Mark dafür bezahlt – heute zahlen Sie ungefähr 5 Euro dafür. Auch die Kugel Eis, die wir noch vor Jahren für 50 Pfennig gekauft haben gibt es oft nicht unter 1 Euro. Die Politiker aber auch Zentralbanken haben es geschafft, uns die extreme Inflation ohne großes Aufsehen zu vermitteln. Ich persönlich gehe noch weiter von einer steigenden Inflation aus, da immer noch extrem viel Geld in die Märkte gepumpt wird. Die Inflation steigt, jedoch nicht die Löhne. Somit sinkt auch die Kaufkraft der Bevölkerung und somit wird nicht so viel konsumiert.
Löhne steigen nicht
Seit dem die Medien, die Verbände und die Regierung den Aufschwung verkündet haben, wird natürlich in ganz Deutschland auch von Seiten der Angestellten eine Lohnerhöhung verlangt. Was wir aber tatsächlich sehen sind keine Lohnerhöhungen sondern Lohnsenkungen. Das Durchschnittseinkommen der Bundesbürger sinkt extrem. Bestätigt wird das z.B schon im Praktikum – früher haben Praktikanten um die 800 Euro im Durchschnitt erhalten heute sind Praktikanten froh, wenn Sie überhaupt entlohnt werden. Auch BWL Studenten konnten noch im Jahr 2000 mit einem Einstiegsgehalt von ca. 6000 Mark rechnen. Heute träumen BWL Studenten davon 2500 Euro im Monat brutto zu bekommen und genießen leider bei weitem nicht die Kaufkraft Ihres Einkommens als in der Vergangenheit.
Meiner Meinung nach werden die Arbeitnehmervertreter (Gewerkschaften) keine Gehaltserhöhungen durchsetzen können. Unternehmen können nicht mehr Gehalt zahlen und können ohne Probleme in der aktuellen Wirtschafslage die Streiks der Angestellten aussitzen. Wenn nun die Bürger zu der Inflation auch noch wenig verdienen ist ein Wirtschaftsaufschwung ausgeschlossen.
Keine Börsengänge
Ich kann mich noch gut an die Märkte im Jahre 2000 erinnern. Damals wurde zu den Zeiten des neuen Marktes fast jede Woche ein bis zwei Unternehmen an der Börse neu gelistet. Die Unternehmen benötigten Geld oder hatten Visionen. Ein Zeichen einer wachsenden Wirtschaft sind nun mal Unternehmen die auch an die Börse gehen um auch weiter zu wachsen. Aktuell ist es jedoch so, dass wir keine Börsengänge verzeichnen und wenn doch findet das Unternehmen oft nur sehr schwer Investoren die an die Version glauben. Ein weiterer Grund ist meiner Meinung nach auch, dass Investoren aber auch Anleger nicht mehr Kapital zur Verfügung haben mit dem sie spielen können oder sich den Verlust so ohne Probleme leisten können.
Arbeitslose und Harz 4 Empfänger
Wie auch beim Warenkorb zur Inflationen bestimmt die Politik wie die Arbeitslosenzahlen berechnet werden. Ob nun auch die Menschen, welche zu niedrigen Löhnen beschäftigt, oder die Harz 4 Empfänger auch zu den Arbeitslosen zählen bestimmt einzig und allein die Politik.
Zusätzlich wirkt auch der Demografischer Wandel aktuell positiv auf die Arbeitslosen Zahlen ein. Wer sich nun den Monatsbericht der Agentur für Arbeit etwas genauer anschaut findet einige 100 000 Tausend Menschen die eigentlich zu den Arbeitslosen zählen sollten.
Beispiel: 1 Euro Jobber 330 000 Menschen, auch Krankgemeldete Arbeitslose und auch sozialpflichtige Harz 4 Empfänger zählen nicht zu den Arbeitslosenzahlen.
Meine Berechnungen haben ergeben, dass wir derzeit um die 4 400 000 tatsächliche Arbeitslose in Deutschland haben und von einer Vollbeschäftigung oder sogar einem Wirtschaftswachstum weit entfernt sind.
Geldschwemme
Geldschwemme treibt die Börsen an! Die US-Notenbank pumpt Milliarden in die Märkte. Banken und Investoren greifen zu und der Dollar verliert an Wert. Den Aktienmärkten gefällt jedoch die Geldschwemme und sorgt kurzfristig für traumhafte Renditen.
Meiner Meinung bringt die Geldschwemme nichts, da die US Notenbank gar nicht so viel Geld auf den Markt werfen kann, wie dieser benötigen würde. Das billige Geld der Fed wird vor allem wieder eine neue Blase an den Finanzmärkten nähren und zu einem Crash führen.
Der nächste Crash kommt und zwar gehebelt!
Gewinne der Banken
Banken verdienen derzeit extrem gut! Ist aber auch logisch den sie befinden sich aktuell auch wieder in Ihrem Zocker Element und die Märkte laufen nur in eine Richtung. Banken nutzen das billige Geld und blasen die Märkte damit auf, dies wird zusätzlich von den Zentralbanken und Regierungen unterstützt. Mit den steigenden Märkten steigen auch die Gewinne – Das ist ein Schneeballsystem, bei dem dann der letzte der Verlierer ist. Ich könnte mir vorstellen, dass bald wieder Privatanleger Aktien erwerben und den Banken die vorher billig erworbenen Aktien abnehmen und es dann zu einer Gegenbewegung kommt. Ich selbst habe das Szenario mit dem Neuen Markt im Jahr 2000 live miterlebt.
Es muss bewusst sein, dass Banken derzeit nur von den steigenden Märkten profitieren. Die Probleme aus der Vergangenheit mit den faulen Krediten sind immer noch allgegenwärtig und noch nicht Verarbeitet. Es ist z.B kein Geheimnis, dass die bayerische Landesbank noch vor Milliarden Schulden steht. Für mich zählt aber gerade die Bayerische Landesbank zu den konservativen Banken und somit sehe ich extrem schwarz bei den anderen Banken.
Natürlich machen die Banken durch die steigenden Märkte aktuell hohe Gewinne. Diese sind jedoch solange diese nicht realisiert sind fiktiv, werden jedoch in der Bilanz als Aktiver gebucht. Die Bewertung ist somit nicht nachhaltig und die Gewinne quasi nur theoretisch und noch nicht real. Das war übrigens auch 2000 am Neuen Markt so, Investoren und Banken konnten aufgrund der hohen Bewertung weiter Kredite aufnehmen und sich somit weiter verschulden – als Sicherheiten wurden die Aktien Pakete hinterlegt mit der extrem guten Bewertung. In der aktuellen Krise waren es die Immobilienpakete, welche erst hoch geschätzt waren und anschließend als Blasen zerplatzten.
Kreditklemme – Unternehmer erhalten keine finanziellen Mittel.
Banken sind ganz klar der Motor der Wirtschaft. Mit der Vergabe von Krediten ermöglichen sie einen Aufschwung und haben hier die wichtigste Rolle am Markt.
Im aktuellen Marktumfeld werden jedoch die Banken ihrer Rolle nicht gerecht und vergeben keine Kredite sondern nutzen das billige Geld der Zentralbanken abermals für Spekulationen. Ein Mittelständisches Unternehmen das bei seiner Hausbank nach einem Kredit fragt, wird diesen nie erhalten.
Warum steigen der DAX und das Gold?
Warum der DAX steigt ist klar. Das billige Geld der Zentralbanken wird von Investoren und Banken sofort in die Märkte gepumpt. Dadurch werden aktuell traumhafte Gewinne erzielt.
Gold hingegen zählt als Krisenwährung und wird von Investoren und Anlegern nur in Krisenzeiten hoch gehandelt. Aktuell steigt das Gold jedoch mit den Aktienmärkten, das hat es in der Vergangenheit noch nicht gegeben. Zeigt jedoch, dass an der aktuellen Situation etwas nicht stimmt. Kann es z.B. sein, dass die Zentralbanken und Regierungen in die Aktienmärkte investieren und professionelle Investoren die Lage anders bewerten und sich auf eine extreme Krise vorbereiten?
Verschuldung über Jahrzehnte - Währungsreform?
Währungen sind schon lange nicht mehr das was sie mal waren. Das Geld wird gedruckt wenn man es braucht und in den Markt gepumpt ohne Rücksicht auf Stabilität.
Zinsen steigen wieder
Einzelne Staaten z.B. China erhöhen bereits Ihre Zinsen, da erkannt wird, dass mit dem billigen Geld nicht viel ausgerichtet werden kann. Ganz im Gegenteil Konsumenten verschulden sich und wenn die Wirtschaft dann nicht anspringt und die Gefahr der Arbeitslosigkeit weiter steigt kommt es zur Versteigerung.
Nachdem die Zentralbanken auch hierzulande das erkannt haben, rechne ich mit weiter steigenden Zinsen. Da wir sonst eine extreme Inflation erhalten, dadurch alles teurer wird und die Konsumenten weiter verarmen. Das wird und kann die Regierung nicht verantworten. Somit rechnen wir ab Juni 2011 mit stegenden Zinsen.
Die Schuldigen
Meiner Meinung nach haben die Zentralbanken und die Regierungen die Krise unterschätzt. Die Politiker und Banker glaubten aus dem Crash von 1929 eine Lehre ziehen zu können und damit ein Rezept für die aktuelle Krise zu haben. Im Nachhinein wurde aber dann erkannt, dass das Ausmaß und die Dimension der vergangenen Krise nicht mit der aktuellen Krise vergleichbar ist. Große Investoren warnen schon lange vor Derivaten Instrumenten und der Gefahr des Hebels. Mitunter auch Georg Soros. Um die aktuelle Krise zu meistern, benötigt man meiner Meinung nach das 100 fache Kapital, dass man 1929 benötigt hätte. Dieses Kapital wird man jedoch nie aufbringen können und deshalb erwarte ich 2011 oder 2012 eine wesentliche Korrektur der Märkte.
Die Anzeichen dafür sind meiner Meinung nach die Verzweiflung der Zentralbanken und der steigende Goldkurs.
Fazit
Die nächste Blase kommt! Die FED arbeitet aktiv-passiv daran. Es ist klar, dass Banken sehr gute Zahlen aufweisen, da sie mit dem günstigen Geld der Zentralbanken und Regierungen arbeiten können und es nicht an den Mittelstand weiter geben um den Motor der Wirtschaft zu aktivieren. Das Anleger Weltweit den USA nicht trauen, sieht man derzeit an der Abwertung des Dollars.
Die wichtigsten zahlen sind Arbeitslosenzahlen und Harz4 Empfänger nur wenn diese Zahlen eine fallende Tendenz auf weißen sehen wir ein Besserung. Doch derzeit beschönigt die Regierung die Zahlen und lässt sich für etwas feiern, dass in keinster Weise den Tatsachen entspricht. Durch die Harz 4 Regelung wird es nun in den nächsten Monaten weiterhin fallende Arbeitslosenzahlen geben, da jedes Monat mehr als 200 000 Arbeitslose zu Harz 4 Empfängern werden. Mich würde nur Interessieren, wann die Regierung das Rechenmodel verändert, da meiner sie meiner Meinung nach bei unter 1 000 000 Arbeitslosen an Glaubhaftigkeit verliert….
Auch an der aktuellen Situation und Entwicklung an den Finanzmärkten können wir nichts änder, sondern Sie nur etwas beeinflussen. Zu den Schurken und den Nutznießern kann man auch nur sagen – geht der eine kommt der andere.
Studiert um zu streiken – NINJA Generation - Die Jugend von heute hat Studiert um zu streiken. Leider ist es so, dass wir derzeit zu viele Menschen haben und zu wenig Arbeit – Deshalb nennt man die Jugend von heute die NINJA Generation. Was so viel heißen soll wie NO Incom, NO Job und NO Assets.
Kinofilme – Der Film Wallstreet Online 2 wird mit Sicherheit Erfolg haben. Meiner Meinung nach hatte der Film auch gezielt einen Auftrag. Er soll die Bürger auf einen Mega Crash vorbereiten und dem Bürger die Message geben, dass es nach einem Crash auch wieder weiter geht.
Bitte sehen Sie mich nicht als Schwarzmaler ich versuche nur die aktuelle Situation etwas kritisch zu beurteilen. Ich möchte auch nochmals ausdrücklich betonen, dass auch eine Krise sehr gute Chancen bietet.
Man nehme nur die Situation der Marktbereinigung.
Zur Person:
Herr Patrick Hahn (Aktien- und Derivate-Händler) kann nicht nur auf eine mehrjährige Investment-Erfahrung zurückgreifen. Er war auch mehrere Jahre bei internationalen Handelshäusern (z.B. Nomura) als Aktien- und Derivate-Händler beschäftigt. Mittlerweile zählt Herr Hahn als Analyst und Autor zu den wesentlichen Finanzexperten im deutschsprachigen Raum. Herr Hahn`s Analysen und Marktkommentare werden nicht nur von den wesentlichen Finanzsendern veröffentlicht sondern auch Börsentäglich auf unterschiedlichen Finanzportalen.
Patrick Hahn verfügt nicht nur über ein breites und tiefes Fachwissen, das er praxisbezogen erwarb, sondern er verfügt auch über die Gabe seinen Seminarteilnehmern ein komplexes Fachgebiet kinderleicht, verständlich und humorvoll zu vermitteln. Herr Hahn ist im deutschprachigem Raum der einzige Referent, der auf praktische Investmenterfahrung bei Internationalen Handelshäusern zurück greifen kann.
Im Detail ist Herr Patrick Hahn Jahrgang 1976, seit 2001 Aktien- und Eurex-Händler und seit 1998 im Börsenumfeld aktiv. Von 2000 bis 2003 war Patrick Hahn bei einem internationalen Investmenthaus Aktienhändler über Xetra und Eurex. Zusätzlich tätig gewesen ist der Münchner in den Bereichen Institutional Sales Trading sowie Geldhandel.
Seit 2004 ist Patrick Hahn CFD- und Derivate-Experte und aktiv im Bereich der Aus- und Weiterbildung tätig. Herr Patrick Hahn gilt im deutschsprachigen Raum als Pionier des automatisierten Handels.
Seit 2008 auch im Bereich der Unternehmensführung tätig.
Ausbildung:
Xetra und Eurex Händler (Aktien und Derivatehändler)
European Business Manager
Betriebswirt
Ausbildung der Ausbilder IHK
Berufserfahrung:
Nomura Bank Deutschland - Händer über Xetra und Eurex (Aktien und Derivatehändler)
CMC Markets - Branch Manager Süd Deutschland
IG Markets Group - Head of Seminars Germany
X-Trade Brokers - Director Sales und Marketing
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